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Rückstau im Keller verhindern - Hannover

Aktualisiert am 11.09.2026 · Rohrreinigung Hannover

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Ein Rückstau im Keller entsteht, wenn das Abwasser nicht mehr abfließen kann und durch die Bodenabläufe oder Toiletten wieder hochdrückt. In Hannover kommt es vor allem nach Starkregen zu solchen Situationen, da das Kanalnetz bei starkem Niederschlag schnell an seine Kapazitätsgrenzen stößt.

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Wie entsteht ein Rückstau?

Der städtische Kanal läuft bei Starkregen voll. Der Wasserdruck steigt so weit an, dass Abwasser durch die Hausanschlüsse zurück ins Gebäude gedrückt wird. Keller, die unterhalb der sogenannten Rückstauebene liegen, sind besonders gefährdet. Die Rückstauebene entspricht in der Regel der Straßenoberkante.

Schutzmaßnahmen gegen Rückstau

  • Rückstauklappe installieren: Sie schließt automatisch, wenn Wasser rückwärts fließen will, und verhindert das Eindringen ins Haus.
  • Hebeanlagen: Pumpen das Abwasser aus tiefer liegenden Räumen aktiv nach oben in den Kanal - sicherer als eine reine Klappe.
  • Kellerabläufe sichern: Absperrventile an tiefen Bodenabläufen anbringen oder diese bei Starkregen mit einem Stopfen verschließen.

Schritt für Schritt: Rückstauklappe prüfen

  1. Zugang zur Rückstauklappe im Keller oder unter der Bodenplatte suchen - meist ein Revisionsschacht.
  2. Deckel öffnen und Klappe auf freie Beweglichkeit prüfen.
  3. Dichtungen und Klappenmechanismus auf Verschleiß untersuchen.
  4. Klappe manuell bewegen - sie sollte leicht schließen und öffnen.
  5. Bei Defekten sofort austauschen lassen, da ein defekter Verschluss keinen Schutz bietet.

Wichtig für Hannover: Versicherung und Pflicht

Hausbesitzer in Hannover sind in der Regel selbst für den Rückstauschutz verantwortlich. Viele Gebäudeversicherungen decken Rückstauschäden nur dann ab, wenn entsprechende Schutzeinrichtungen vorhanden sind. Der Einbau einer Rückstauklappe kostet je nach Aufwand ca. 500 bis 1.500 Euro - Preise variieren je nach Situation.

Häufige Fragen

Muss ich als Mieter für den Rückstauschutz sorgen?

Nein, das ist Sache des Vermieters. Als Mieter sollten Sie jedoch Ihren Vermieter informieren, wenn der Keller keinen Rückstauschutz hat, und bei Regen gefährdete Abläufe meiden.

Wie oft sollte eine Rückstauklappe gewartet werden?

Mindestens einmal jährlich sollte ein Fachmann die Klappe kontrollieren und reinigen. Eigenständige Sichtprüfungen alle drei Monate sind sinnvoll.

Was tun, wenn Wasser bereits in den Keller gedrungen ist?

Strom abschalten, Keller sofort verlassen, Versicherung informieren und den Schaden dokumentieren. Dann Fachfirma für Wasserschadensanierung beauftragen.

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